Die Wirkung von Vitamin D - Kofaktoren, Vorgehen bei der Prävention

Von September bis März sinkt der Vitamin D Spiegel, gegen Ende des Winters zeigen Studien ist der durchschnittliche Vitamin-D-Spiegel bei nur 14 ng/ml! Dies ist selbst in schulmedizinisch konservativer Auslegung ein ausgeprägter Mangel. Um eine optimale Funktion des Immunsystems und von Muskeln und Knochenstoffwechsel zu gewährleisten sollte man nie länger eine Unterversorgung akzeptieren. 

 

Für eine effektive Wirkung muss ein Blutspiegel von Vitamin D bei 35-60 ng / ml vorhanden sein. Durch die Sonne ist in Mitteleuropa eine ausreichende Versorgung bei ausreichender Sonnenexposition (genügend Haut der Sonne ausgesetzt), ohne Sonnenschutzmittel und bei ausreichender Dauer die Hälfte des Jahres möglich. 

 

Daher ist eine Supplementierung von Vitamin D sinnvoll! Die wirksamste Form ist Vitamin D3. Einige Wirkungen im Körper erfordern Kofaktoren wie Vitamin K2 und Magnesium und Calcium. 

 

In der heutigen Zeit ist v.a. die Stärkung des Immunsystems ein interessanter Punkt! Vitamin D hat einen Einfluss auf die Produktion von Abwehrzellen (10-14), kann Entzündungsreaktionen herunterregeln (15) und ist in der Prävention von Autoimmunerkrankungen (17) und bei der Prävention und Behandlung von viralen und bakteriellen Erkrankungen hilfreich. (15-16)

Jedoch auch auf andere Bereiche des Körpers kann Vitamin D laut Studien einen Einfluss haben. Das Erbgut wird über die Regulation der Protein-, Enzym- und Botenstoffsynthese beeinflusst (1-6) und Vitamin D hat laut Studien einen Einfluss auf die Epigenetik (7; das bedeutet: das An- und Ausschalten von Genen), dies ist wichtig, um Über- und Fehlreaktionen des Körpers auf verschiedene Einflüsse zu vermeiden. 

Vitamin D hat zusammen mit Vitamin K und Magnesium einen Einfluss auf den Mineralstoffhaushalt, v.a. den Calcium- und Phosphatstoffwechsel und damit auch auf den Knochenauf- und -umbau. (8-9)

Auch auf die Vermeidung des Todes durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen (18-27), die Blutdruckregulation (28-30), Gefäß- und Herzmuskelschutz (31) hat Vitamin D einen Einfluss, außerdem wirkt es chronischen Entzündungen entgegen (32-33).  

Auch im Bereich Nervenregeneration und -funktion und Gehirnfunktion hat Vitamin D einen Einfluss (34-37)! Es steuert den Zellzyklus und Regeneration der Nervenzellen, beeinflusst die Funktion und Entwicklung von Nerven und Gehirn allgemein, es beeinflusst die Synthese von Neurotransmittern und auch die Bildung von Antioxidantien und damit auch die Entgiftung des Gehirns. 

 

Bei der Supplementierung ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Das Vitamin D sollte zu 100% ein all-trans MK7 sein. Dies hat die höchste Wirkung im Körper. Leider werden oft (teils undeklariert) andere Formen beigemischt. Wenn eine Kombination von Vitamin D mit Mineralstoffen erfolgt, muss das Vitamin K2 mikroverkapselt sein. 

Da Vitamin D fettlöslich ist, d.h. es nur in Kombination mit Fett/ Öl aufgenommen wird, muss das Vitamin D als Öl (ideal gereinigtes MCT-Öl aufgrund der Haltbarkeit) angeboten sein oder die Tablette mit Öl eingenommen werden. Die Vitamin K Dosis liegt bei der Ergänzung idR. bei 150-200 µg. 

 

Bei der Aufdosierung von Vitamin D startet man ideal mit einem reinen Vitamin D ohne Zusätze. Für den Calcium-Stoffwechsel und Knochenauf- oder -umbau empfiehlt sich eine Kombination mit Vitamin K im Beginn als getrennte Präparate, um die Dosierung optimal anpassen zu können. 

 

Ideal ist eine Bestimmung des Blutspiegels an Vitamin D und eine entsprechende Dosierung der Anfangstherapie daran angepasst. In der Regel werden hier 10.000-20.000 IE empfohlen. Eine gute Dosierung ist für die Erhaltungsdosis zwischen 50-80 IE/ kg Körpergewicht je nach Wunsch-Blutspiegel. 

In der Erhaltungstherapie macht oft aufgrund der einfacheren Handhabung eine Kombination in einem Präparat Sinn. 

Für die Umwandlung des Vitamin D von der Speicher in die Hormonfunktion ist Magnesium notwendig. Dies sollte in einer Dosierung von 200 mg / Tag ergänzt werden. 

 

Bei all diesen Informationen werden Sie sich fragen, wie Sie jetzt nun das richtige Präparat finden. Natürlich kann man Vitamin D und auch die Kofaktoren bei Firmen beziehen, von denen die Qualität außer Frage steht. Jedoch auch hier ist nicht gesagt, dass Ihr Stoffwechsel das Vitamin D … auch gut verstoffwechseln kann. Deshalb ist es ideal mit der ROENN® Vitalstrategie einen Test durchführen zu lassen! Entweder als ROENN® Vitaltest bei einem ROENN® Vitalberater oder ROENN® Vitalcoach bei Ihnen vor Ort oder als ROENN® Vitalscreening! 

 

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Durch Supplements zum Superman?

Supplemente müssen im Krafttraining nicht eingesetzt werden müssen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Im Gegenteil: Eine Übersupplementierung bewirkt keinen Mehrwert, sondern kann sogar schaden.
Unter dem Begriff Supplemente beziehungsweise Supplementation versteht man im allgemeinen Folgendes: Nährstoffe werden dem Organismus zusätzlich zur normalen Ernährung hinzufügt, um den Leistungs- oder Gesundheitszustand oder beides zu verbessern. Laut des Europäischen Parlaments werden in ihrer Verordnung vom 10. Juni 2002 Nahrungsergänzungsmittel als Lebensmittel, welche der Ergänzung zur normalen Ernährung bestimmt sind, noch genauer bestimmt. Das Wort Supplement stammt ursprünglich aus dem Lateinischen und heißt übersetzt Ergänzung, weshalb man auch den Begriff Nahrungsergänzungsmittel verwenden kann.
Jedoch darf das Wort Supplementation nicht mit dem Begriff der Substitution verwechselt werden. Unter Substitution wird die Zufuhr von Nährstoffen verstanden, welche dem Organismus fehlen beziehungsweise bei denen ein aktuelles Defizit herrscht.
Kritik ist erlaubt
Die Zufuhr von Supplementen wird immer häufiger kontrovers diskutiert. In der Tat sollte eine gezielte Supplementierung von Nährstoffen im Sport kritisch betrachtet werden. Eine weitere Frage, mit der man sich beschäftigen sollte, weshalb gerade Sportler im Allgemeinen und im Krafttraining im Besonderen zusätzlich Supplemente einnehmen. Mit der Intention, durch einen Überschuss an Nährstoffen bessere Leistungen oder Ergebnisse zu erzielen, erhoffen sich die Meisten zu viel.
Eine dauerhafte Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln und eine dadurch erhöhte Zufuhr an Nährstoffen, bei einer zugleich vollwertigen und abwechslungsreichen Ernährung, wenn also kein Defizit eines Nährstoffes besteht, bewirkt folglich weder eine Verbesserung der Leistung noch der Regeneration.
Eine Substitution von Nährstoffen erscheint somit nur dann sinnvoll, wenn aufgrund verschiedener Voraussetzungen ein Nährstoffmangel besteht, oder um einer Nährstoffunterversorgung zum Beispiel bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder einer vegetarischen oder gar veganen Ernährung vorzubeugen. Dies sind aber besondere Fälle und müssen individuell betrachtet werden.
Bei Trainierenden ohne spezielle Ernährungsformen oder Unverträglichkeiten gilt, dass bei einer adäquaten und vollwertigen Ernährungsweise keine Steigerung der Leistungsfähigkeit aufgrund von Nahrungsmitteln hervorgerufen werden kann. Wenn Kraftsportler sich ihres Energiebedarfs und Leistungsstandes gerecht ernähren, ist eine Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gewährleistet.
Voraussetzung für eine Supplementierung
Dies ist immer dann der Fall, wenn eine unterkalorische Diät absolviert wird oder wenn eine unzureichende Ernährung aufgrund falscher Lebensmittel den Nährstoffbedarf nicht deckt. Bei einer unzureichenden Ernährung muss bedacht werden, dass Nahrungsergänzungsmittel diese nicht kompensieren können. Denn eine Supplementierung ist immer selektiv und kann mit den Nährstoffverbunden einer vielfältigen Ernährung nicht gleichgesetzt werden.
Während einer Diät, die trotzdem aus vollwertiger Kost besteht, kann kurzzeitig mit Supplementen gearbeitet werden, um keinen Nährstoffmangel hervorzurufen. Zur allgemeinen Kontrolle und zur Verhinderung eines Nährstoffdefizites kann mit einem Ernährungsprotokoll gearbeitet werden. Hierbei wird schriftlich dargestellt, wie sich der trainierende Kraftsportler ernährt. Dabei können Ernährungsfehler oder Auffälligkeiten aufgedeckt und Defizite behoben werden. Wenn dies der Fall ist, muss eine Verbesserung der Ernährungsweise angestrebt und eventuell eine professionelle Ernährungsberatung in Anspruch genommen werden. Zusätzlich kann auch eine ärztlich vorgenommene Blutanalyse durchgeführt werden, um einen möglichen Nährstoffmangel aufzudecken und zur Überprüfung des Ernährungsstatus.
Der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln zu diesem Zweck muss zeitlich begrenzt werden und hat das Ziel, den Nährstoffmangel zu beheben. Danach muss eine adäquate Ernährungsweise angestrebt werden, um auf natürliche Weise die Nährstoffversorgung zu gewährleisten.
Supplemente im Kraftsport
Viele Kraftsportler nehmen zusätzliche Supplemente ein, um schneller besser zu werden oder das Muskelwachstum zu fördern, mehr Leistung während des Trainings zu erbringen oder um schneller zu regenerieren. Mit diesen Versprechen wirbt eine ganze Branche. Doch welchen davon kann man glauben und die wichtigste Frage, die sich stellt, lautet: Welche dieser Versprechen sind tatsächlich wissenschaftlich belegt? Und wie steht es mit der Wirksamkeit und dem sportlichen Nutzen? Die Wirkungsweise vieler als ergogen beworbener Substanzen kann auch heutzutage noch nicht ausreichend wissenschaftlich belegt werden.
Die Einnahme von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten kann bei einem bestehenden Mangel positive Auswirkungen herbeiführen, wirkt allerdings bei erhöhter Zufuhr, über die definierte Höchstmenge hinaus, nicht leistungssteigernd. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei einer stark erhöhten Zufuhr Nebenwirkungen oder gesundheitliche Risiken auftauchen können. Hierzu muss jedoch noch weiter geforscht werden. Aber wie bereits erwähnt, gibt es einige Supplemente, deren Wirkungsweise wissenschaftlich nachgewiesen ist.
Koffein
Koffein ist für seine leistungssteigernde Wirkung bekannt, was durch Studien mehrfach bewiesen wurde. Als natürliches Alkaloid kommt es unter anderem in Teeblättern und Kaffeebohnen vor und wird auch in verschiedensten Lebensmitteln, wie Energydrinks, zugesetzt. Seine Wirkung im Körper wird durch die Blockierung der Adenosinrezeptoren herbeigeführt. Dadurch steigt die Leistungsbereitschaft sowie die Konzentrationsfähigkeit und das Müdigkeitsgefühl wird verringert. Die Höchstmenge für Erwachsene wird mit circa drei bis sechs Milligramm / Kilogramm Körpergewicht vor oder während körperlicher Betätigung als unbedenklich und positiv beschrieben, wobei sich die sechs Milligramm als Tageshöchstdosis verstehen. Bei einer zu hohen Koffeinzufuhr kann es zu Nebenwirkungen wie Nervosität, Herzrasen oder Schlaflosigkeit kommen. Dies muss aber individuell für jeden Trainierenden betrachtet werden, da durch Gewöhnungseffekte und unterschiedliche Verträglichkeit der Konsumenten der Koffeinbedarf unterschiedlich ausfallen kann. Der Konsum von Koffein sollte möglichst mit natürlichen Quellen gedeckt werden, da in Energydrinks oft viel Zucker und andere synthetische Zusatzstoffe enthalten sind.

Kreatin
Kreatin ist eine natürliche und ergogene Substanz. Im Organismus dient Kreatin zur schnellen Energiebereitstellung und kann bei kurzen, hochintensiven Belastungen, wie zum Beispiel Maximalkraft- oder Schnellkrafttraining, die Leistungsfähigkeit steigern. Dies geschieht über das Adenosindiphosphat (ADP). Durch eine gezielte Supplementierung von drei Gramm / Tag über 30 Tage oder eine kurzzeitige Ladungsdosis von 20 Gramm / Tag für fünf Tage, kann eine Leistungssteigerung erzielt werden. Bei der Einnahme von Kreatin sollte auf einen hohen Reinheitsgrad geachtet werden, wie zum Beispiel als Kreatin-Monohydrat. Nebenwirkungen wie Leber- oder Nierenschäden sowie Elektrolytstörungen können vorkommen, wenn Kreatin in hohen Dosen oder nicht ordnungsgemäß eingenommen wird. Jedoch sind gesundheitliche Risiken bei richtiger Einnahme, und solange keine Kontraindikatoren vorliegen, unwahrscheinlich.
Proteine (Aminosäuren)
Eine zusätzliche Proteinsupplementation ist für viele Kraftsportler das Maß der Dinge, aber nur durch (stark) überschwellige Trainingsreize kann ein Muskelwachstum herbeigeführt werden und eine erhöhte Proteinzufuhr sinnvoll eingesetzt werden. Da Proteine wichtig für den Aufbau der Muskelmasse und die Regeneration sind, sollten Kraftsportler auf eine ausreichende Zufuhr von Proteinen achten. Studien zeigen in der Tat positive Ergebnisse bei der Einnahme von Proteinsupplementen. Um die muskuläre Proteinbiosynthese zu steigern, werden Proteinquellen aus verschieden Aminosäure-Zusammensetzungen empfohlen. Wobei auch hier wieder gilt, dass die Proteinzufuhr primär durch eine möglichst ausgewogene Ernährung erreicht werden sollte. Des Weiteren sollte die Einnahme von Proteinen über den Tag verteilt verlaufen und aus verschiedenen Proteinquellen bestehen. (Kraft-)Sportler benötigen circa 1,2 bis 2,0 Gramm Protein pro kg Körpergewicht am Tag. Als sinnvoll beschrieben wird die Gabe von schnell resorbierbaren Proteinen innerhalb zwei Stunden nach dem Training, um die Muskelregeneration zu unterstützen. Zudem sollte beachtet werden, dass eine erhöhte Proteinzufuhr, die mehr als zwei Gramm / kg Körpergewicht pro Tag beträgt, nicht mehr als sinnvoll angesehen wird, da diese „Überdosierung“ nicht mehr zum Aufbau der Muskulatur genutzt werden kann.
Ausgewogene Ernährung
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie eine optimale Trainingsplanung sind nach wie vor das Erfolgsversprechendste für einen Sportler. Deshalb sollte man sich, bevor man Supplemente verwendet, Gedanken machen, aus welchem Grund man sie einsetzen möchte. Besser wäre es, sich mit seiner aktuellen Ernährung auseinanderzusetzen und diese gegebenenfalls zu optimieren. Auch wenn dies aufwendiger erscheinen mag, ist es für den eigenen Körper am gesündesten, die benötigten Nährstoffe über die Nahrung zuzuführen. Hier machen die Dauer und Konsequenz der natürlichen und perfekt abgestimmten Ernährung das Ergebnis. Erfolg, Leistungsfähigkeit und Gesundheit lassen sich eben nicht kaufen, sondern benötigen Zeit, Disziplin und eine entsprechende Ernährung. Gerade in der heutigen Zeit erachte ich den Weg der natürlichen, einfachen und ausgewogenen Ernährung als Wert für sportlichen, und damit ehrlichen, Erfolg.
Und wer es genau wissen will: Wir (DIE KÖRPERENTGIFTER) können jedes Supplement individuell austesten ob es der Körper benötigt…

Cardiotraining für den Darm

 

CARDIOTRAINING FÜR DEN DARM

Wer denkt, Cardiotraining ist „nur“ gut für das Herz-Kreislauf-System und die Figur, der irrt sich. Denn Ausdauersport kann auch den Darm, die Schaltzentrale unserer Gesundheit, fit halten. Und leistet damit einen wichtigen Beitrag für ein aktives Immunsystem.

Ist der Darm gesund, fühlen wir uns leistungsfähig, fit und vital. Wer hingegen regelmäßig unter Verstopfung oder Reizdarm leidet, für den können alltägliche Herausforderungen zu einer Belastung werden. Denn der Darm nicht nur die Zentrale unserer Verdauung, er steht auch in einer besonderen Beziehung zu unserem seelischen Wohlbefinden. Wen der Bauch zwickt, der fühlt sich auch emotional eher unausgeglichen – und umgekehrt.

Das sagen die Experten

Dass körperliche Bewegung den Darm aktiv und gesund hält, wird schon länger vermutet. Nach aktueller Studienlage schient aber auch die Form der Bewegung Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des wichtigsten Verdauungsorganes zu haben. So haben amerikanische Forscher herausgefunden, dass die Zusammensetzung der Darmflora insbesondere durch Ausdauersport positiv beeinflusst werden kann.

Was steckt dahinter?

Mit Cardiotraining verbesserst du die Leistungsfähigkeit deiner Lunge. So ist dein Körper in der Lage, den aufgenommenen Sauerstoff effizienter zu nutzen. Je besser das Gewebe mit Sauerstoff versorgt ist, desto leichter können sich wichtige Mikroorganismen im Darm ansiedeln. Die Vielzahl dieser Mikroorganismen im Darm trägt entscheidend dazu bei, dass deine Verdauung optimal funktioniert.

Die rund 100 Billionen Mikroorganismen, die man in einer gesunden Darmflora findet, sind an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt: an der Verdauung, aber auch an der Immunabwehr, der Vitalstoffversorgung und sogar am Hormonhaushalt. Wenn diese Symbiose im Darm gestört ist, kommt es zu einer Fehlbesiedelung, einer Dysbiose. Im Extremfall kann die Darmschleimhaut dünn und durchlässig werden – und das macht sie offenbar auch anfälliger für das Coronavirus.

Mit Ausdauertraining kannst du also gleich mehrfach etwas dafür tun, dass dein Risiko für einen schweren Corona-Verlauf reduziert wird: Du stärkst ein Immunsystem, das dich gegen Bakterien und Viren schützt. Du verbesserst die Leistung deines Herz-Kreislauf-Systems, das durch einen Corona-Angriff auf die Lunge besonders in Gefahr wäre. Du verbesserst deine Vitalstoffversorgung und reduzierst dein persönliches Risiko für Übergewicht, ein weiterer Corona-Risikofaktor.

Praxistipps für dein Training

Geeignet sind die klassischen Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Skaten. Indoor kannst du auf Stepper, Radergometer, Crosstrainer oder Rudergerät setzen. Vom Umfang her empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO mindestens 150 Minuten Ausdauersport pro Woche mit moderater Intensität oder alternativ 75 Minuten Training mit hoher Intensität wie beim Joggen. Für die gewünschten Effekte sollte dein Cardiotraining ausreichend intensiv sein. Neben den üblichen Brustgurten, mit denen du deine Herz-Kreislauf-Leistung beim Training messen kannst, liefern auch zahlreiche Kleinstgeräte wichtige Infos zu diesem Thema. Dein Cardio-Fitness-Niveau kannst du beispielsweise mit der AppleWatch messen oder mit dem fitbit-Cardio-Fitness-Score bewerten.

Am besten kombinierst du deine Cardio-Einheiten mit Krafttraining, welches als Ganzkörpertraining gestaltet wird und alle großen Muskelgruppen mindestens zweimal die Woche trainiert. Wenn du auch beim Krafttraining deine Körpermitte in den Fokus stellen möchtest, solltest du besonders Wert auf effektive Übungen für Rücken, Brust und Bauch legen.

Effektive Atmung, entspannter Bauch

Entspannungsübungen, Atemgymnastik und Yogaübungen helfen dir, noch ökonomischer und tiefer zu atmen. Auf diese Weise kannst du deine Atmungsqualität verbessern. Das optimiert nicht nur die Sauerstoffversorgung in Herz, Muskeln und Darm, sondern kann auch bei Verdauungsproblemen helfen.

So trainierst du eine gesunde Bauchatmung: Lege dich flach auf eine bequeme Unterlage, mit dem Rücken entspannt auf dem Boden. Lege ein leichtes Buch auf den Bauchnabel. Atme ein und achte darauf, dass sich das Buch hebt. Atme wieder aus, damit sich das Buch senkt. Nach dem Einatmen kannst du eine kurze Pause machen und bis 7 zählen, damit der ganze Sauerstoff bestmöglich im Körper aufgenommen werden kann. Gerne mehrfach wiederholen.

Wenn du unter chronischen Verdauungsstörungen leidest, die nicht medizinischer Natur sind, dann könntest du es auch einmal mit einer geführten Meditation oder einer Selbsthypnose zur Regulierung der Verdauung versuchen. Auch autogenes Training kann helfen, den Darm gezielt zu entspannen und zu stärken.

Und eine Rundumschau in den Körper bieten wir:

Die KÖRPERENTGIFTER!

Der etwas andere Prepper - Fermente

​Eine gesunde Art zu preppen ist die Fermentation. Joghurt, Kimchi, Schokolade oder Wein sind einige Beispiele für fermentierte Nahrung. Dieser Prozess erlaubt es nicht nur, die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Durch die Aufnahme von Millionen kleiner und „gesunder“ Mikroorganismen erfährt zudem der Darm eine echte Wohltat. Ein zwar jahrzehntelang ausgeübtes, aber in Vergessenheit geratenes Verfahren erlebt derzeit ein Comeback.
Die Coronazeit brachte in so manch einem von uns einen richtigen Prepper hervor: Kunden, die bei Ladenöffnung die Türen einrannten, aus Angst, zu kurz zu kommen, oder solche, die die letzte Rolle Toilettenpapier einsteckten. Den „healthy and responsible Lifestyle“ über Bord geworfen, machte sich zuletzt bei vielen eine miserable Ernährung mit Fertigpizzen und Dosenfutter breit. Eine gesunde Darmflora sieht anders aus und diese soll Auswirkungen auf Allergien, das Immunsystem und Depressionen haben.
Darm mit Charme
Schon ein bekannter Bestseller verrät: Der Darm muss Charme haben. Das Mikrobiom ist entscheidend für die Gesundheit. Das wussten schon unsere Vorfahren, die bereits in großem Maße fermentierten. Natürliche Fermentation legt viel Wert darauf, den Nährwert der Lebensmittel zu verbessern – ganz ohne künstliche Konservierungs- und Zusatzstoffe. Außerdem sind sie dadurch länger haltbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass natürliche Giftstoffe und unverdauliche Substanzen reduziert werden. Das Vorverdauen übernimmt schon die Fermentation.
Aufgeblasen
Viele Lebensmittel im Supermarkt wie schwarzer Tee, Kaffee, Joghurt, Kakao oder Sauerkraut sind bereits fermentiert. Vor allem Gemüsesorten eignen sich, um sie in rohem Zustand zu Hause selbst zu fermentieren. Ein paar Beispiele sind Rote Beete, Möhren, Sellerie, Kohl, Radieschen, Kimchi oder eben das in Deutschland allseits beliebte Sauerkraut. Das Wort Fermentation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Gärung“ – und genau das passiert bei diesem Verfahren.
Keep it clean
Das Lebensmittel wird auf einer sauberen Arbeitsfläche gewaschen, klein geschnitten oder gehobelt. Anschließend werden die Stücke in ein vorher gründlich gereinigtes Gefäß gefüllt. Das ein oder andere Gemüse wie Sauerkraut oder Kohl muss noch einmal mit einem Stößel gestampft werden. Manchen Gemüsesorten entweicht bereits durch das Stoßen einige Flüssigkeit, die ebenso für das Fermentieren genutzt werden kann.
Das Verfahren beginnt durch das Zuführen von Wasser und Salz. Anschließend wird die eingelegte Nahrung verschlossen (nicht komplett luftdicht!) und mit Gewichten beschwert. Dadurch ist sichergestellt, dass nicht die Flüssigkeit, sondern das Produkt fermentiert.
Den Prozess machen
Der Gärungsprozess regt schließlich mikrobielle oder enzymatische Prozesse an. Bakterien brechen das Essen in viele kleine Bestandteile auf und wandeln Kohlenhydrate in Milchsäure, Milchsäurebakterien und Kohlenstoffdioxid um. Der pH-Wert sinkt und es entsteht ein saures Milieu.
Es ist wichtig, dass das entstehende Kohlenstoffdioxid stetig entweichen kann, gleichzeitig aber keine Bakterien durch eindringenden Sauerstoff in das Behältnis dringen. Ist das Gefäß luftdicht verschlossen, kann es sein, dass sich das entstandene Gas Luft machen will: Wird der Überdruck zu groß, kann das Glas bersten. Eine Variante, dieses Risiko zu minimieren, wäre, das eingelegte Gemüse täglich ein wenig „atmen“ zu lassen. Den Deckel kurz aufschrauben und Gase entweichen lassen.
Resultat ziehen
Wann das Fermentieren abgeschlossen ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Fertig ist die Fermentation abhängig von Gemüseart, Salzgehalt, Bakterien und Temperatur. Die meisten Gemüsesorten können bereits nach drei bis vier Tagen gegessen werden. Allerdings gilt auch: Je länger die Nahrung in der Salzlake eingelegt ist, desto diverser werden die Geschmacksaromen. Deshalb solltest du ungefähr drei Wochen warten, bis die Fermentation weitestgehend fertig ist.
Finger weg
Für einige Personen ist das Fermentieren eher weniger geeignet. Histamin-intolerante Menschen sollten auf jeden Fall auf fermentierte Lebensmittel verzichten. Es können Allergiesymptome wie beispielsweise Übelkeit, geschwollene Augenlider, Schnupfen, Migräne oder Hautirritationen auftreten.
Zusätzlich ist Fermentieren für Menschen, mit zu viel „Candida albicans“ – Candidapilz im Darm keine gute Idee. In kleinen Mengen gehört der Hefepilz zu dem ohnehin vorkommenden Mikrobiom des Darms. Tritt er allerdings in großen Mengen auf, kann es gesundheitsgefährdend sein und Infektionen entstehen.
WIr – DIE KÖRPERENTGIFTER – stehen Euch in Bezug auf körperliche Befindlichkeiten hilfreich zur Seite. www.roenn-strategie.de

Gluten - Weizen und Co - wertvolle Nahrung oder schädlicher Stoff?

Gluten free diet concept - selection of grains and carbohydrates for people with gluten intolerance, copy space

Gluten kennen die meisten Menschen, eigentlich ist der unverträgliche Stoff im Falle von Weizen das Gliadin oder Glutenin. 

Bei anderen Getreidesorten sind es andere Stoffe – Bei Roggen Secalinin, bei Gerste Hordenin, bei Hafer Avenin – in jedem Fall sind es Eiweißbestandteile, die für die Backeigenschaften des Getreides verantwortlich sind. 

Manche Menschen vertragen jedoch diese Stoffe nicht und dann kommt es zu gesundheitlichen Problemen die aus schulmedizinischer Sicht bis heute nicht heilbar sind. Hier bleibt nur der Weg, diese Stoffe aus der Ernährung zu entfernen. 

Doch kann der Körper dieses schädliche Verhalten auch wieder verlernen?

Zunächst einmal einige Begriffsklärungen: 

Zöliakie oder bei Kindern Sprue ist der Begriff, der schulmedizinisch noch recht einfach zu diagnostizieren ist. Diese allergische Reaktion des Darmes auf Gluten führt zu einem „abrasieren“ der kleinsten Verzweigungen und Fältelungen der Dünndarmwand, so dass dies ganz glatt wird und somit nicht mehr so viel Oberfläche zur Verdauung und Nährstoffaufnahme zur Verfügung hat. Dies wird über eine Darmbiopsie festgestellt. 

Hinweise sind ständige Bauchschmerzen, fehlende Gewichtszunahme trotz ausreichend essen, Durchfälle, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit – fehlende Leistungsfähigkeit, um nur einige Beschwerden zu nennen. 

Diese ausgeprägte Form der Unverträglichkeit kommt jedoch zum Glück relativ selten vor – das ist jedoch noch keine Entwarnung. Denn viele Menschen haben leichtere Formen einer Unverträglichkeit eine Glutensensitivität oder -intoleranz. Diese ist schulmedizinisch sehr viel schwieriger festzustellen. Vor allem, da es sich ja auch wie oben erwähnt auch um andere Stoffe als das Glutenin handeln kann. Hier bleibt eigentlich nur der Test auf Nahrungsallergene. Diesen kann man auf der Haut (Prick-Test) und über das Blut feststellen. Auch mit der ROENN Vitalanalyse kann man sehr gezielt unverträgliche Stoffe in der Ernährung erkennen. 

Wenn man nun herausgefunden hat, was man genau nicht verträgt stellt sich die Frage, wie man die eigene Vitalität und Regulationsfähigkeit wieder verbessern kann. 

Zunächst bleibt nur das weglassen der Stoffe, die der Körper nicht verträgt. Also eine Gluten-freie Kost. Hierbei wird v.a. der Moderen Zucht-Weizen, aber teilweise auch Roggen, Gerste, teils auch Hafer weggelassen. Alle Getreide, die in diese Familie fallen, können ein Problem darstellen. Hier muss genau geschaut werden, wie schwer die Beschwerden sind und auf welchen Stoff die jeweiligen Menschen reagieren. 

Gegessen werden kann in jedem Fall: Mais, Reis, Hirse, auch Kartoffeln sind oft ein gutes Ausweich-Nahrungsmittel. Teilweise können Urgetreidesorten wie Emmer, Einkorn, Kamut gegessen werden. Inzwischen gibt es zum Glück selbst bei Lebensmittel-Discountern eine größere Auswahl an glutunfreien Nahrungsmitteln. Dies ist bei Fertigprodukten an der Kennzeichnung mit der durchgestrichenen Ähre zu erkennen. 

Die gute Nachricht ist, dass es Hinweise gibt, dass durch eine gezielte Abstinenz der unverträglichen Nahrung über einige Monate, eine Ausleitung und Entgiftung stoffwechselstörender Stoffe und eine gezielte Nährstoffoptimierung der Körper wieder zu einer Beschwerdeminderung oder sogar Beschwerdefreiheit geführt werden kann. 

Hier bedarf es einer genauen Analyse und einer gezielten Begleitung. 

Dr. med Dorrit Rönn, Ärztin, Vitalcoach

Wodurch werden unsere Blutgefäße positiv und negativ beeinflusst?

Sicher können sich eifrige Leser unserer Artikelreihe an Teil 2 „Den Körper durch die richtige Ernährung neu erschaffen“ erinnern?
Nun hier noch einmal – weil es einfach LEBENSWICHTIG ist – ein Ratgeber für unsere Blutgefäße…

Alle Blutgefäße (Kapillaren, Venen und Arterien) sind zusammen 100.000 Kilometer lang und reichen fast zweieinhalbmal um die Erde! Unglaublich oder?
Arterien leiten das sauerstoffreiche Blut vom Herzen weg in den Körper.
Venen transportieren sauerstoffarmes Blut zum Herzen hin und Kapillaren bilden den Übergang zwischen Arterien und Venen.

Eine Ablagerung in den Arterien gilt als eine der häufigsten Ursachen für Herz- Kreislauf-Erkrankungen (Todesursache Nr.1 in Deutschland)

Was beeinflusst die Blutgefäße NEGATIV und sollte gemieden werden?

SÜßSTOFFE und ZUCKER

Ein zu hoher Zuckerkonsum kann das Risiko an Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes zu erkranken erhöhen (1), oder zu Übergewicht führen. Daher greifen viele zu künstlichem Süßstoff wie Aspartam, Acesulfam-K, Saccharin, etc.
Studien zeigen, dass auch Süßstoffe zu Übergewicht und Stoffwechselstörungen (Diabetes) führen können (2). Besonders Süßstoffe können die Fettverstoffwechslungen und die Art der Energiegewinnung verändern. Es kann zu Ablagerungen im Körper führen und Schäden an den Blutgefäßwänden verursachen (3). Gesunder und natürlicher Zuckerersatz wären z.B. Stevia, Xylit, Ahornsirup, Yacon oder Palmzucker.

ZU HOHER FLEISCHKONSUM

Durch eine erhöhte Konzentration von Trimethylamin-Oxid (TMAO) im Blut können Herz-Kreislauf-Krankheiten und besonders Arteriosklerose begünstigt werden. Bei einem hohen TMAO-Spiegel lagert sich vermehrt Cholesterin in den Gefäßwänden ein. TMAO wurde in rotem Fleisch nachgewiesen. Um das TMAO abbauen zu können braucht der Körper ausreichend Mikroben (Darmbakterien). Das bedeutet die Darmflora spielt hier eine erhebliche Rolle (4).

TRANSFETTE

Transfette sind in vielen Lebensmitteln vorhanden. Sie finden sich vor allem in Fleisch, Milchprodukten oder industriell hergestellten Backwaren. Trans-Fettsäuren erhöhen die LDL-Cholesterinkonzentration im Blut und senken das HDL- Cholesterin. Zudem werden die Triglyceridwerte erhöht (5). Sie können die Blutgefäße verstopfen und koronare Herzerkrankungen fördern. Die DGE empfiehlt die Zufuhr an trans-Fettsäuren gering zu halten. Sie sollten weniger als 1% der Nahrungsenergie ausmachen (6).

Was beeinflusst die Blutgefäße positiv?

Grüntee

Grüntee besitzt viele Flavonoide. Dies sind sekundäre Pflanzenstoffe mit einer stark antioxidativen Eigenschaft. Bei einer Arterienverkalkung sind solche Stoffe sehr vorteilhaft und senken durch die Erweiterung der Arterien das Risiko für Arteriosklerose. Dies hängt mit der dünnen Schicht der Blutgefäße (Endothel) zusammen. Endothel ist für die Nährstoff- und Sauerstoffaufnahme aus dem Blut in das umliegende Gewebe zuständig. Eine halbe Stunde nach dem Teekonsum erweitert sich die Obermaterie und die Blutgefäße entspannen sich (8).

Curcumin und Curry

Curcumin kann ebenfalls zu elastischeren Blutgefäßwänden führen, sodass die Ablagerung in den Arterien oder eine Verdickung der Arterienwände gehemmt wird (9). In einer Studie zeigte sich, dass selbst eine einzige Curry-Mahlzeit eine deutliche Wirkung auf die Erweiterung der Blutgefäße haben kann (10).

OPC

OPC ist ein starkes Antioxidans und fängt freie Radikale ein, die den Körper angreifen. Freie Radikale können Blutgefäße beschädigen, was wiederum zu einem hohen Blutdruck führen kann. Die Blutgefäßwände können sich verhärten und der Blutfluss wird gestört. Die Antioxidantien aus dem Traubenkernextrakt schützen das Faserprotein der Blutgefäße, halten die Gefäße elastisch und halten somit die Blutgefäße frei von Ablagerungen (11).

Omega 3 Fettsäuren

Omega 3 Fettsäuren tragen zu einer normalen Funktion des Herzens bei. Sie stützen die Gefäße und haben eine gefäßerweiternde Wirkung. Sie halten die Gefäße (Arterien) elastisch (12).
Dadurch hemmen sie die Gefäßverengungen und können ab einer Menge von 3g EPA/DHA zu einem normalen Blutdruck beitragen (13). Zudem haben sie, laut einer Studie, ab einer Menge von 2g EPA/DHA einen positiven Einfluss auf den Triglycerid-Spiegel im Blut und können die Blutfettwerte senken (14).

Vitamin D

Vitamin D trägt zu einer normalen Funktion des Immun- und Herz-Kreislauf- Systems bei. in einer Studie der Augusta-University wurde festgestellt, dass durch die regelmäßige Verabreichung von Vitamin D, die Arterienverhärtungen zurückgehen (15).

Vitamin C

Vitamin C ist zuständig für die normale Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße (16). Vitamin C hat positiven Einfluss auf die dünne Zellschicht der Blutgefäße (Endothel), welche für die Aufnahme der Nährstoffe und Sauerstoff aus dem Blut in das umliegende Gewebe zuständig ist (17). Mithilfe seiner antioxidativen Wirkung, unterstützt Vitamin C die freien Radikale zu fangen, die die Blutgefäße schädigen können.page3image19452992 page3image19453760 page3image19452800

Die Natur bietet uns alle Möglichkeiten um uns vor Schaden zu bewahren, um zu wissen was man von den positiven Stoffen benötigt können wir – DIE KÖRPERENTGIFTER – für jeden individuell die benötigten Nahrungsergänzungsmittel austesten.

Quellenangaben:

1) https://plan.core-apps.com/eb2018/abstract/382e0c7eb95d6e76976fbc663612d58a
(2) https://www.medicalnewstoday.com/articles/321554#Biochemical-changes
(3) Hoffmann B, The Influence of Sugar and Artificial Sweeteners on Vascular Health during the Onset and Progression of Diabetes, Experimental Biology 2018, April 2018
(4) Koeth, R., Wang, Z., Levison, B. et al. Intestinal microbiota metabolism of l-carnitine, a nutrient in red meat, promotes atherosclerosis. Nat Med 19, 576–585 (2013). https://doi.org/10.1038/nm.3145
(5) Katan MB, Zock PL, Mensink RP: Effects of fats and fatty acids on blood lipids in humans: an overview. Am J Clin Nutr 60, Suppl 6 (1994) 1017S–1022S
(6) https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/trans-fettsaeuren/
(7) https://www.dkfz.de/de/rauchertelefon/Nikotin_Wirkung.html
(8) Alexopoulos N, Vlachopoulos C, Aznaouridis K, Baou K, Vasiliadou C, Pietri P, Xaplanteris P, Stefanadi E, Stefanadis C. The acute effect of green tea consumption on endothelial function in healthy individuals. Eur J Cardiovasc Prev Rehabil. 2008 Jun;15(3):300-5. doi: 10.1097/HJR.0b013e3282f4832f. PMID: 18525384.
(9) Yang X, Thomas DP, Zhang X, Culver BW, Alexander BM, Murdoch WJ, Rao MN, Tulis DA, Ren J, Sreejayan N. Curcumin inhibits platelet-derived growth factor-stimulated vascular smooth muscle cell function and injury-induced neointima formation. Arterioscler Thromb Vasc Biol. 2006 Jan;26(1):85-90. doi: 10.1161/01.ATV.0000191635.00744.b6. Epub 2005 Oct
20. PMID: 16239599.
(10) Nakayama H, Tsuge N, Sawada H, Masamura N, Yamada S, Satomi S, Higashi Y. A single consumption of curry improved postprandial endothelial function in healthy male subjects: a randomized, controlled crossover trial. Nutr J. 2014 Jun 28;13:67. doi: 10.1186/1475-2891-13-67. PMID: 24972677; PMCID: PMC4082484.
(11) Bagchi D, Garg A, Krohn RL, Bagchi M, Tran MX, Stohs SJ. Oxygen free radical scavenging abilities of vitamins C and E, and a grape seed proanthocyanidin extract in vitro, Res Commun Mol Pathol Pharmacol. 1997 Feb;95(2):179-89
(12) Tziomalos K, Athyros VG, Mikhailidis DP. Fish oils and vascular disease prevention: an update. Curr Med Chem. 2007;14(24):2622-8. doi: 10.2174/092986707782023307. PMID: 17979714.
(13) AbuMweis S, Jew S, Tayyem R, Agraib L. Eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid containing supplements modulate risk factors for cardiovascular disease: a meta-analysis of randomised placebo-control human clinical trials. J Hum Nutr Diet. 2018 Feb;31(1):67-84. doi: 10.1111/jhn.12493. Epub 2017 Jul 4. PMID: 28675488.
(14) Lehr HA, Hübner C, Finckh B, Nolte D, Beisiegel U, Kohlschütter A, Messmer K. Dietary fish oil reduces leukocyte/endothelium interaction following systemic administration of oxidatively modified low density lipoprotein. Circulation. 1991 Oct;84(4):1725-31. doi: 10.1161/01.cir.84.4.1725. PMID: 1914111.
(15) Medical College of Georgia at Augusta University. „High doses of vitamin D rapidly reduce arterial stiffness in overweight/obese, vitamin-deficient African-Americans.“ ScienceDaily, 2. Januar 2018
(16) https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.2903/j.efsa.2015.4298
(17) Ashor AW, Lara J, Mathers JC, Siervo M. Effect of vitamin C on endothelial function in health and disease: a systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. Atherosclerosis. 2014 Jul;235(1):9-20. doi: 10.1016/j.atherosclerosis.2014.04.004. Epub 2014 Apr 18. PMID: 24792921.

Das Immunsystem

Das Immunsystem ist groß,  ein wenig chaotisch und allgegenwärtig, unsere körpereigene Abwehr, unser Schutzschild gegen Eindringlinge von aussen und alles was in unserem Körper nichts zu suchen hat (unsere angeborene Abwehr)

Zu ihm gehört vieles, was wir gewöhnlich nicht mit der Immunität in Zusammenhang bringen, darunter Ohrenschmalz, Haut und Tränen.

Jeder Eindringling, der diese äussere Abwehr überwindet – und das gelingt vergleichsweise wenigen – bekommt es sehr schnell mit ganzen Schwärmen „richtiger“ Immunzellen zu tun, davon gibt es nach einer Berechnung 300 ! verschiedene.

Daran sind eine Menge chemischer Vorgänge beteiligt. Wenn man das Immunsystem verstehen will, muss man über Antikörper Bescheid wissen, über Lymphocyten, Cytokine, Chemokine, Histamin, Neutrophile, B-Zellen, T-Zellen, NK-Zellen, Makrophagen, Phagozyten, und die restlichen 290… :-), aber wer bitte will das schon… es muss funktionieren oder ?

Stößt unsere angeborene Abwehr an ihr Grenzen, schaltet sich die adaptive Abwehr hinzu (dazu zählen z.b. die T- und B-Zellen) und produziert Antikörper. Diese heften sich an die Erreger, damit die Fresszellen sie noch leichter erkennen können. Das Besondere: die adaptive Abwehr verfügt über ein Gedächtnis. Daher müssen wir einiges nur einmal im Leben mitmachen (z.b. Windpocken… )

 

Gebildet werden diese Immunzellen in unseren Lymphknoten, dem Knochenmark, der Milz und der Thymusdrüse. Teil des Immunsystems ist auch das Lymphsystem,

es durchzieht unseren Körper bis in jeden Winkel und ist direkt mit dem Blutkreislauf verbunden.

Das Lymphsystem ist dafür verantwortlich, dass keine Eindringlinge ins Blut gelangen. Damit die Lymphe ihre Funktion ausüben kann, ist allerdings wichtig, dass sie frei fliessen kann: Zu wenig Bewegung, enge Kleidung und Flüssigkeitsmangel verhindern den Lymphfluss.

Das sind schon mal 3 Tipps für ein funktionierendes Immunsystem, es kommen aber noch welche 🙂

 

Ausserdem hat das Immunsystem nicht nur mit Krankheitserregern zu tun. Es muss auch auf Giftstoffe, Medikamente, Krebszellen, Fremdkörper und sogar den Geisteszustand ansprechen. Wer gestresst oder erschöpft ist, zieht sich viel leichter eine Infektion zu.

 

Wir sind uns einig das unser Immunsystem jede Sekunde unseres Lebens Höchstleistungen vollbringen muss ?

Und grade in der momentanen COVID19-Situation und der ungemütlichen Jahreszeit ist ein funktionierendes Immunsystem noch wichtiger denn die Zahl der externen Angreifer steigt sprunghaft an !

Uns stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung unser Immunsystem auf NATÜRLICHE WEISE aufzubauen und uns vor Infektionen zu schützen.

 

Aber als Erstes was sollte man vermeiden – was schwächt unsere Abwehr:

 

Industrielle Fertignahrung.

Die liefert nicht nur zu wenig der wichtigen Mikronährstoffe, sondern auch reichlich Salz. In einer kürzlich publizierten Studie haben Forscher der Uni Bonn aufgedeckt, dass zu viel der weissen Salzkristalle in unserer Ernährung offenbar die Immunabwehr schwächt. Essen wir salzreich – was nicht auf Fertigkost, sondern auch auf die typische Durchschnittskost zutrifft – schwächt das die Fähigkeit bestimmter Immunzellen, Erreger zu bekämpfen. Freiwille Probanden nahmen täglich 6Gramm Salz zusätzlich zu sich. Nach einer Woche wurde den Teilnehmern Blut entnommen und analysiert. Das Ergebnis: Im Vergleich zu vorher wurden deren Immunzellen deutlich schlechter mit den Erregern fertig. Infektionen verlaufen schwerer und heilen langsamer ab, berichten die Wissenschaftler.

Und nicht nur zuviel Salz greift in das Immungeschehen ein. Schon länger ist bekannt das Zucker und verarbeitete Lebensmittel unser Immunsystem regelrecht aus der Bahn werfen. Sie fördern stille Entzündungen im Körper. Die Folge: Unser Immunsystem ist überwiegend mit den ernährungsbedingten Entzündungen beschäftigt und hat weniger Kapazitäten für andere Aufgaben.

Zwangsweise führen unsere Essgewohnheiten (Fertigkost, Fast-Food, Snacks, etc..) zu Übergewicht bei leider zu vielen Menschen, zu viele Pfunde sind für unser Immunsystem ebenfalls eine Last. Denn unser Fettgewebe produziert entzündungsfördernde Botenstoffe (z.b. Adipokine und Zytokine). Für unsere Abwehr ein Signal, dass sich in unserem Körper ein Entzündung befindet, und wieder muss sich unser Immunsystem mit „überflüssigen“ Dingen beschäftigen, so dass Eindringlinge übersehen werden….

Fehlt noch was ?

Ach ja: Nikotin, Alkohol, schlechter Schlaf, wenig Bewegung….

 

Die gute Nachricht: Mit einem gesunden Lebensstil können wir viele immunschwächende Faktoren ausgleichen !

 

Wie stärken wir nun unser Immunsystem ?

 

1. Bewegung: Wer regelmäßig trainiert (FitnessStudio, Schwimmen, Radfahren, Wandern, etc…) ist nur halb so anfällig, wie jene die ihre Freizeit auf der Couch verbringen. Muskeln die man aufbaut produzieren Eiweisse, die Entzündungen entgegenwirken.

Täglich an die frische Luft gehen.

 

2. Auf eine gute Darmgesundheit achten. Der Darm ist die „Schule“ unserer Abwehr. Hier, wo 70-80% unserer Immunzellen sitzen, trainieren die Zellen permanent mit den Keimen unserer Darmflora, dadurch lernen sie Erreger kennen und können später schneller „reagieren“. Hierzu unbedingt auf unserer Homepage weiterlesen:

(https://www.roenn-strategie.de/regulationspaar/)

 

3. Versorgung mit Mikronährstoffen

Fast alle Zellen im Körper haben eine Funktion im Immunsystem. Nicht nur die spezialisierten Abwehrzellen – es ist ein feingesponnenes Netz, bei dem eins ins andere greift. Entsprechend wichtig ist die Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Die alle in ausreichender Menge zur Verfügung stehen sollten.

Schon bei normaler Abwehrlage muss das System täglich mehrere tausend Immunzellen neu bilden. Dies steigt um ein Vielfaches während einer akuten Abwehrsituation.

Daher sollte man nährstoffreiche grüne (pflanzliche) Nahrung (Gemüse, Obst, Kräuter, pflanzliche Öle, wenig Fleisch..)täglich zu sich nehmen.

Leider ist jedoch der Gehalt an Vitaminen und Spurenelementen deutlich weniger als noch vor Jahren, so dass hier kaum ein anderer Ausweg bleibt als auf hochwertige, bioverfügbare Supplemente zurück zu greifen.

Tja und da der Markt hier kaum zu durchschauen ist, denn in jedem Supermarkt und im Internet tummeln sich die Angebote von Präparaten, stehen wir Ihnen hilfreich und beratend zur Seite

(Verfolgen sie hierzu auch unsere Onlinevorträge im November und Dezember

Infos und Termine auf unserer Homepage)

Essentiell für unser Immunsystem sind Selen, Zink, Vitamin D, B-Vitamine, Vitamin A

Kurz zum Vitamin D– eigentlich die Vorstufe des Hormons Calcitonin, ist ein wahrer Alleskönner. Es stärkt Knochen und den Bewegungsapparat, wirkt Entzündungen und Tumoren entgegen und ist einer der wichtigsten Faktoren unserer Immunabwehr.

Gerade jetzt in Pandemiezeiten beweist es seinen Wert. Forscher in Spanien befragten über 250 Patienten mit schweren Verläufen von Covid-19 – über 80 % hatten einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel. In einer anderen Untersuchung, in welcher über 450 Patienten befragt wurden, zeigte sich, dass Menschen mit ausreichendem Vitamin-D-Spiegel um fast das 1,8 fache besser vor Infektionen geschützt waren

(https://www.roenn-strategie.de/immunsystem1/)

 

 

4. Schlaf

Forscher fanden heraus, dass Schlaf die Effizienz der T-Zellen fördert. Sie zählen zu den wichtigsten Immunzellen, da sie von Viren befallene Zellen erkennen und mittels sogenannter Integrine beseitigen. Sie fanden heraus das sich bereits nach wenigen Stunden Schlafmangel deutlich weniger Integrine im Blut befinden. Also möglichst vor Mitternacht zu Bett gehen, den Raum abdunkeln kann ebenfalls förderlich sein, ebenso wie der Verzicht digitaler Geräte (Handy, PC, W-LAN ausschalten) kurz vor dem Zubettgehen…

 

5. Regelmässige Körperentgiftung

Ja leider sind wir alle mit Umweltgiften und Schadstoffen belastet denen wir pausenlos ausgesetzt sind (Ernährung, Wasser, Luft, etc…) und denen wir uns nicht entziehen können.

Diese belasten natürlich unser Immunsystem noch zusätzlich.

 

Und hier stehen wir Ihnen helfend  und beratend zur Seite , denn wir sind die Spezialisten: 

 

DIE KÖRPERENTGIFTER.

 

Ich hoffe die sehr verkürzte Darstellung des Immunsystems war erklärend und hilfreich.

 

Matthias Pflanz – Vitalcoach Neukirchen


Januar 2021

 

Literatur- und Quellenverzeichnis:

 Brison, Bill (2019). Eine kurze Geschichte des menschlichen Körpers (1. Auflage). Goldmann Verlag

Katarzyna Jobin (Universitätsklinikum Bonn) et al., Science Translational Medicine, doi: 10.1126/scitranslmed.aay3850

 https://www.dw.com/de/acht-bittere-wahrheiten-über-zucker/a-19338037

 

 

 

 

 

 

 

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