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Aluminium – der Nervenkiller?!

Anreicherungen von Aluminium im Gehirn von Alzheimer-Patienten veranlassen Mediziner zur Sorge. Sowohl die Charité in Berlin, als auch die Katholische Universität Rom konnten zumindest eine Korrelation zwischen Aluminum und Alzheimer feststellen. Während in Berlin das Gehirn im Fokus war und dort vermehrte Ablagerungen festgestellt wurden, wurde in Rom festgestellt, dass das Eisen-speichernde Eiweiß Ferritin die 7-fache Menge Aluminium speicherte, wie bei Gesunden. Eine Überladung mit Aluminium führt laut den Studien dann zum Zelluntergang – v.a. von Nervenzellen. Doch auch in Brustkrebszellen und Knochen wird vermehrt Aluminium gefunden. Aber auch die Nieren werden laut einer Studie der Ruhr-Uni Bochum belastet!

Wo findet sich Aluminium in unserem täglichen Leben? Da Aluminium in der Erdkruste das häufigste Metall ist, kommt es natürlicherweise in Wasser, Gemüse und Gewürzen vor. Aluminium-Geschirr ist auch heute noch häufig zu finden. Dosen oder Alufolie und Grillschalen aus Aluminium sind ebenso Quellen, jedoch nicht die einzigen. Auch in Nahrungsmitteln, Kosmetika und Medikamenten kommt Aluminium vor. Folgende „E-Stoffe“ enthalten Aluminium: E173, E520, E521, E523, E541, E554, E555, E598 und kommen in Süßwaren, Keksen, Arzneimitteln, Kosmetika, glasierten Nahrungsmittelen, Trinkwasser, Kunstdärmen, erhitztem Eiklar, Salz, Schmelzkäse, Würsten, Reis, Würzmitteln, Nahrungsergänzung und Kaugummis vor. Problematisch wird das Ganze, wenn Aluminium in Kontakt mit Säuren, Salzen oder Laugen in Kontakt kommt. Achtung also hier auch bei Brezeln! Beim Grillen ist v.a. Fisch oder Fleisch mit Zitronen-haltiger Marinade gefährlich, da hier bis zu 400-fache Tagesdosis aufgenommen werden kann!

Aber auch in Babymilchpräparaten wurden Werte gemessen, die den Wert der Muttermilch um das 400-fache übersteigen.

In Medikamenten findet es sich z.B. in gepuffertem Aspirin, Säure-Blockern und Impfstoffen.

Doch auch in Deo (vor allem nach dem Rasieren dringt es leicht in die Haut ein) und Zahncremes und Sonnenschutzpräparaten kommt es vor. Problematisch bei Deos ist vor allem, dass Aluminium das Schwitzen verhindert und so neben der Aufnahme in die Haut eine Ausscheidung von Giftstoffen über den Achselschweiß verhindert wird. Damit werden v.a. die Lymphknoten in den Achselhöhlen belastet, was auch erklärt, warum in Brustkrebszellen vermehrt Aluminium eingelagert ist. Vor allem stillende Mütter sollten auf Aluminium in Deos achten, da die Anreicherung über die Achselhöhlen auch in der Muttermilch angereichert sein soll.

Erwachsene sollten laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) maximal 1 mg Aluminium / Kg Körpergewicht pro Woche aufnehmen. Laut Schätzungen ist es aber alleine über die Nahrung rund 1/3 mehr als empfohlen.

Hilfreiche Mittel können folgende sein: Chelatbildner (DMSA) sind Binder von Metallen, die jedoch nur unter fachkundiger Anleitung angewendet werden sollten. Eine Schutzwirkung könnte über Silicium, Magnesium oder Zink geschehen, die eine Ablagerung von Aluminium im Gehirn und Organen verhindern bzw. eine Ausscheidung ermöglichen sollen. Folsäure kann sich laut Studien in Knochen, Nieren und Gehirn reduzieren. Selen in Kombination mit Vitamin E kann Auswirkungen einer Aluminiumvergiftung deutlich reduzieren. Hohe Dosen von Vitamin C regen das körpereigene Entgiftungssystem an. Chlorella und Bärlauch könnten ebenso hilfreich sein. Bärlauch enthält ebenso wie MSM Schwefel, das hilfreich zu sein scheint, um die Entgiftung zu fördern und auch Gehirn und Leber mit entgiften zu helfen.

Bioenergetische Messungen zeigen, dass Koriander ebenso die Blut-Hirn-Schranke überwinden kann und somit helfen kann, das Gehirn zu entgiften. 

Hier hat man jetzt die Qual der Wahl – was kann und soll nun helfen. Natürlich kann man eines nach dem anderen ausprobieren und dabei viel Geld ausgeben. Hilfreicher finde ich, es direkt auszutesten und gezielt die individuell passenden Mittel oder Mittel-Kombinationen einzunehmen. Eine Methode ist dabei die ROENN® Vitalanalyse.

Dr. med. Dorrit Rönn

Ärztin, Vitalmanager