Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Beiträge rund um das Thema Gesundheit.

Schwermetallbelastung bei Fisch und Meeresfrüchten

Mindestens 1 bis 4-mal die Woche sollte jeder Fisch auf dem Speiseplan stehen haben, so habe ich es als Ernährungsberater noch gelernt. Fisch und Meeresfrüchte mit ihren hohen Anteilen an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Spurenelementen (vor allem auch der Jodanteil) als wichtiger Bestandteil der Ernährung. Außerdem hat Fisch hochqualitatives Protein, welches relativ leicht vom Körper verstoffwechselt werden kann.

 

Doch jetzt kann einem wirklich der Appetit vergehen, nachdem sich in den letzten Jahren die Berichte immer mehr häufen, dass Fisch und Meeresfrüchte stark mit Schwermetallen belastet sind !!!

 

Die meisten giftigen Schwermetalle (Arsen, Blei, Cadmium und Quecksilber) sind emittiert und kommen (angeblich?) aus der Vergangenheit. Quecksilber kommt aus meist anthropogenen Quellen, wird also vom Menschen verursacht. Beispiele sind hierfür in reicheren Ländern die Kohleverstromung, oder auch Zahnamalgam und in ärmeren Ländern entsteht es z. B. bei der Goldgewinnung. Bekannt ist auch, dass China derzeit der größte Freisetzer von Quecksilber ist. Auch durch Erosion, durch Vulkanausbrüchen, oder durch Verbrennung von Biomasse gelangen Schwermetalle in die Umwelt. In der Atmosphäre reagieren sie kaum mit anderen Stoffen und durchlaufen viele Stoffkreisläufe zwischen Luft, Wasser und Boden, bis es endlich in tiefen Sedimentschichten abgelagert wird. Doch Achtung; diese gefährlichen Nervengifte werden durch die Atmosphäre über den ganzen Globus verteilt.

Vor allem die besonders problematischen Methylquecksilberverbindungen (organisches Quecksilber der Wassergefährungsklasse 3!) werden vom Menschen hauptsächlich aus Fischen und Meeresfrüchten aufgenommen. Teilweise werden hier die gesetzlichen Grenzwerte bis zum 20-fachen überschritten. Besonders die Fische, welche am Ende der Nahrungskette stehen sind stärker betroffen, wie z. B. Schwertfisch, Hecht, Heilbutt oder Thunfisch. Aber auch Krabben und Muscheln sind teilweise sehr stark belastet.

Eine katastrophale Folge der Aufnahme dieser Methylquecksilberverbindungen sind die Beeinflussung von sehr vielen wichtigen Enzymreaktionen im menschlichen Körper. Es können Sympthome wie Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen, Zahnfleischbluten oder auch Durchfall ein Zeichen einer Schwermetallbelastung sein.
Natürlich kann sich der Mensch teilweise selbst wieder entgiften, aber auch nur, wenn er alle dazu nötigen Vitalstoffe dem Körper in ausreichender Menge und bioverfügbar zuführt.

 

Deshalb folgende Empfehlungen:

  1. Die regelmäßige Ausleitung und Entgiftung bei uns Körperentgiftern.
    Mindestens 2-mal/Jahr; hier kann gleich mitüberprüft werden, ob eventuell ein
    Vitalstoffmangel vorliegen könnte.
  2. Möglichst nur einmal die Woche Fisch. Achtung hier keinesfalls zu den am stärksten
    belasteten Arten greifen. Am besten unbedingt auf Bio-Qualität achten, denn mittlerweile
    gibt es Lachs und Forelle als Zuchtfische unter kontrollierten Bedingungen aus Aquakulturen.
  3. Die Vermeidung von Fischkonserven, hier kann es zusätzlich zur Schwermetallbelastung
    auch noch zu einer möglichen Belastung mit Bisphenol aus der Innenbeschichtung der Dose kommen.

 

Mit diesen Tipps achtet Ihr optimal auf Euer Energielevel und Wohlbefinden und könnt es Euch auch weiterhin gut schmecken lassen.

Mit vitalen Grüße

 

Matthias Johnke
Vitalcoach und Ernährungsberater